4 Dinge die deinen Rasen nerven!
1. Unkraut
Hast du auch schon einmal das Problem gehabt, dass sich Unkraut in deinem Rasen breitgemacht hat? Es gibt verschiedene Arten von Unkraut, die sich auf unterschiedliche Weise vermehren. Manche Unkräuter, wie Ehrenpreis oder Springkraut, verbreiten sich durch Samen, die durch den Wind oder auch durch gekauften Mutterboden herbeigetragen werden. Sobald sich die Samen entwickelt haben, können sie sich unaufhaltsam auf deiner gesamten Rasenfläche ausbreiten.
Es gibt auch Unkräuter wie Klee oder Gundermann, die mit weiten Ausläufern den Boden überziehen. Diese sogenannten oberirdisch kriechenden Unkräuter können besonders hartnäckig sein. Noch schwieriger zu bekämpfen sind Wurzelunkräuter wie Giersch oder Weißklee. Sie unterwandern den grünen Teppich unterirdisch und behindern somit das Wachstum des Rasens.
Eines gilt jedoch für alle Unkräuter im Rasen: Je früher du etwas dagegen unternimmst, desto leichter wirst du das Problem in den Griff bekommen. Also zögere nicht und bekämpfe das Unkraut, sobald du es entdeckst!
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2. Moos
Hast du auch schon einmal damit zu kämpfen gehabt, dass sich Moose in deinem Rasen ausbreiten? Diese Pflanzen sind sehr anpassungsfähig und können sich bei günstigen Bedingungen unglaublich schnell vermehren. Anders als Rasengräser bildet das Moos ein flächendeckendes dichtes "grünes Fell“ und benötigt kaum Licht und Nährstoffe, um zu gedeihen.
Zu den Ursachen, die dazu beitragen können, dass sich Moose im Rasen ausbreiten, gehören zum Beispiel Nährstoffmangel oder Staunässe, eine schattige Lage oder auch ein zu geringer pH-Wert.
Der Staunässe kannst du einfach vorbeugen, indem du den Boden auflockerst und hier und da etwas Sand einarbeitest. Nährstoffmangel löst du durch entsprechenden Dünger, hierzu gleich mehr. Ist es deinem Rasen vielleicht zu schattig? Dann solltest du darüber nachdenken, eine andere Rasenmischung zu verwenden (speziell für eine schattige Lage) oder für mehr Licht zu sorgen (Bäume, zu hohe Büsche und Sträucher kürzen). Der ph-Wert deines Rasens lässt sich mit einem Schnelltests aus dem Baumarkt messen. Mit Rasenkalk kannst du dann den ph-Wert ausgleichen.
Auch ein unregelmäßiges oder zu niedriges Mähen des Rasens begünstigt die Ausbreitung von Moos. Versuche also deinen Rasen möglichst regelmäßig zu mähen! Hier gilt die Devise: Mähen, so lange der Rasen wächst! Möglicherweise stellt dein Rasen sogar erst im Dezember vorübergehend seine Wachstumsphase ein, sei also auf der Hut!
Um ein Vermoosen des Rasens erfolgreich zu verhindern, kann es schon hilfreich sein, eine hochwertige Rasensaatmischung auszuwählen. Bei dichterer Grasnarbe sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Moos ausbreitet.
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3. Zu wenig Licht
Licht ist wichtig für ein gesundes Rasenwachstum und einen sattgrünen Rasen. Das Sonnenlicht ist für Pflanzen essentiell und somit ein Faktor, der unersetzlich ist. Wenn dein Rasen an einem eher schattigen Standort wächst, kann es hilfreich sein, Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, damit deinem Rasen „ein Licht aufgeht“ und er mehr Sonnenstrahlen konsumieren kann.
4. Pilze
Auch wenn die kleinen Schirmchenträger durchaus ihren Charme haben, sind sie ein Indikator dafür, dass es deinem Rasen nicht gut geht. Hast du schon einmal Pilzerkrankungen im Rasen gehabt? Sie sind leider viel zu häufig und können ziemlich lästig werden. Aber keine Sorge, es gibt etwas, das du dagegen tun kannst! Pilze können auftreten, wenn der Rasen gestresst ist.
Staunässe, Kaliummangel, falsche Bewässerung oder Überdüngung mit Stickstoff können den Rasen schwächen und den Pilzen eine optimale Wachstumsgrundlage bieten. Deshalb ist Vorbeugung so wichtig. Eine gute Nährstoffversorgung, das richtige Gießverhalten und regelmäßiges Vertikutieren helfen dem Rasen gesund zu bleiben.
Du kämpfst bisher vergeblich gegen den Pilzbefall deines Rasens ? Kein Problem!
Mit den richtigen Hilfe kann er erfolgreich behandelt werden. Zum Beispiel kann die Rotspitzigkeit oft durch gezielte Düngung beseitigt werden. Dieser Stresspilz ist ein Parasit, der sich besonders auf anfälligem, nährstoffarmem Rasen ansiedelt. Auch weitere Faktoren wie heißes, trockenes Wetter oder hohe Luftfeuchtigkeit können den Rasen schwächen und den Pilzen ein Ansiedeln ermöglichen.
Wenn du Pilzerkrankungen vermeiden oder bekämpfen willst, ist es wichtig, für einen gesunden und vitalen Rasen zu sorgen.
Also, nimm dir auch etwas Zeit für deinen Rasen! Mit der richtigen Pflege wird er bald wieder pilzfrei sein!
Deine To-Do-Liste für einen gesunden Rasen
1) Dein Rasen ist Frühaufsteher und mag es lieber, wenn du ihn morgens wässerst. Warum? Die Feuchtigkeit verteilt sich besser in der Erde, da die Sonne die Fläche von oben wärmt und der Rasen tagsüber besser trocknet als nachts. Pilze mögen Feuchtigkeit! Dreh ihnen den „Saft ab“. (Den Rasen gar nicht zu wässern ist übrigens auch keine Option!)
2) Düngen bedeutet, den Rasen zu kräftigen und ihn gesund zu erhalten. Gönne deinem grünen Teppich regelmäßig eine Wellnesskur: Drei- bis viermal pro Jahr DÜNGEN!
Mehr Informationen zum Düngen findest du in unserem Blogartikel Rasen richtig anpflanzen und pflegen!
3) Regelmäßiges Rasenmähen ist wie Bartpflegen! Aber bitte nicht kürzer als vier Zentimeter, da ansonsten Pilze und auch andere Gräser einwandern können. Als Faustregel für alle Rasentypen gilt: Immer mähen, BEVOR die Gräser beginnen zu blühen!
4) Ab zum Baumarkt und leih dir einen Vertikutierer. Damit solltest du dann am besten im April einmal längs und einmal quer über den Rasen fahren um Moos und Rasenfilz zu beseitigen. Diese konkurrieren nämlich mit deinem Rasen um Nährstoffe und erhöhen die Möglichkeit eines Pilzbefalls.
5) Nachsäen! Hast du kahle Stellen im Rasen, weil es im letzten Sommer zu heiß war, oder du dein Planschbecken dort so lange stationiert hattest? Hier hilft nur das Aussäen von neuem Rasen.