Ratten und Mäuse vertreiben: Abwehrmittel und Hausmittel
Nager schonend fernhalten
Nicht jeder möchte Ratten oder Mäuse töten, viele wollen sie einfach nur dauerhaft loswerden. Genau hier setzt das Vertreiben an, das die Nager mit Geruch und Reizstoffen aus Garten oder Haus fernhält, ohne sie zu fangen oder zu vergiften. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Haustiere oder Kinder im Spiel sind oder der Befall noch klein ist.
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Diese Mittel helfen beim Vertreiben
Vertreibungsmittel halten Ratten und Mäuse über Gerüche oder Reize fern, statt sie zu fangen oder zu töten. Sie eignen sich gut für die Fläche und als Ergänzung zu baulichen Maßnahmen. Die folgenden Produkte aus unserer Tierabwehr sind dafür gemacht und wirken gegen beide Nager.
Vergrämungsgranulat und Streumittel
Granulate streust du gezielt dort aus, wo sich die Tiere aufhalten, und legst so eine Geruchsbarriere an. Der Protect Home Ratten- und Mäuse-Blocker ist in Ölen stark riechender Pflanzen getränkt, die Nager als unangenehm empfinden. Der Substral Celaflor Marder- und Nager-Ex wirkt ebenfalls vertreibend und hält nach dem Ausbringen bis zu fünf Wochen.
Elektronische Abwehr mit Ultraschall
Ohne Streumittel arbeitet der Protect Home NagerStopp, den du einfach in eine bodennahe Steckdose steckst. Über regelmäßig wechselnde Ultraschallfrequenzen verhindert das Gerät, dass sich die Tiere an den Ton gewöhnen. Da Ultraschall auch von manchen Tieren wahrgenommen werden kann, prüfst du den Einsatz vorab, falls du selbst Nager oder Kleintiere im Haushalt hältst.
Mäuse vertreiben
Für Mäuse gelten dieselben Wirkprinzipien wie für Ratten, denn auch sie meiden intensive Gerüche und Reizstoffe. Da Mäuse aber durch kleinere Ritzen gelangen, ist die Kombination aus Vergrämung und konsequentem Abdichten besonders wichtig. Verteile das Granulat entlang der Wände und an Schlupflöchern und ergänze bei Bedarf ein Ultraschallgerät, um die Fläche dauerhaft unattraktiv zu machen.
Hausmittel gegen Ratten und Mäuse
Bevor du zu Produkten greifst, kannst du es bei kleinem Befall mit Hausmitteln versuchen, die auf intensive Gerüche setzen. Ratten und Mäuse haben einen feinen Geruchssinn und meiden starke Düfte wie Pfefferminzöl, Nelken, Essig oder Lorbeerblätter. Verteilst du diese an Laufwegen und Schlupflöchern, wirkt das oft abschreckend. Wichtig ist aber zu wissen, dass Hausmittel bei starkem Befall an ihre Grenzen kommen und dann nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen zuverlässig wirken.
Einem Befall vorbeugen
Die wirksamste Abwehr ist, den Tieren von vornherein die Lebensgrundlage zu entziehen. Bewahre Tierfutter und Vorräte verschlossen auf und lass kein Vogel- oder Haustierfutter offen liegen, denn das zieht Ratten und Mäuse zuverlässig an. Sichere außerdem Komposter und Mülltonnen und dichte Spalten und Löcher an Hauswänden ab, da gerade Mäuse durch kleinste Öffnungen schlüpfen. Im Garten nimmst du den Tieren mit aufgeräumten Ecken die Unterschlüpfe.
Häufige Fragen
Rund um Wirkung, Gerüche und Grenzen der Vertreibung tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Die folgenden Antworten helfen dir, die passende Methode zu wählen.
Was hilft gegen Ratten und Mäuse?
Am besten hilft eine Kombination aus Vertreiben und Vorbeugen. Schonende Abwehrmittel und intensive Gerüche halten die Nager fern, während verschlossene Futterquellen und abgedichtete Zugänge ihnen die Grundlage entziehen. Bei starkem Befall sind zusätzlich Fallen oder Köder nötig.
Welche Gerüche mögen Ratten und Mäuse nicht?
Beide Nager meiden intensive Düfte wie Pfefferminz, Nelken, Essig und Lorbeer. Diese kannst du an Laufwegen und in der Nähe von Schlupflöchern verteilen. Da der Effekt mit der Zeit nachlässt, solltest du die Mittel regelmäßig erneuern.
Hilft Ultraschall gegen Ratten und Mäuse?
Ultraschallgeräte können die Tiere stören und aus einem Bereich verdrängen. Moderne Geräte wechseln dafür laufend die Frequenz, damit sich die Nager nicht an den Ton gewöhnen. Den größten Effekt erzielst du in Kombination mit Vorbeugung und weiteren Abwehrmitteln.
Wann reicht Vertreiben nicht mehr aus?
Bei einem starken oder bereits etablierten Befall stoßen Vertreibungsmittel an ihre Grenzen, weil die Tiere trotz Geruch bleiben. Dann führt an einer gezielten Bekämpfung mit Falle oder Köder kein Weg vorbei. Hausmittel und Abwehr eignen sich vor allem zur Vorbeugung und bei beginnendem Befall.