Guanodünger - Nicht jeder Schatz glänzt!
Richtig düngen
Je nach Pflanze und Standort ist der Dünger in einer anderen Form erhältlich. Es gibt Granulat, Flüssigdünger und Düngestäbchen.
Guano Dünger in fester Form solltest du nur im Garten verwenden. Streue das Granulat aus und harke es in die Erde ein. Danach ist es sehr wichtig, dass du die Erde gut wässerst.
In dieser Form ist der Dünger ätzend. Schütze dich am besten mit Handschuhen und atme den Staub nicht ein. Ist bei der Anwendung Staub oder Granulat auf den Pflanzenblättern liegen geblieben, wische sie sauber. Auch die Blätter können durch das Guano verätzen.
Möchtest du neue Pflanzen in den Boden einbringen, kannst du dir das Düngen einfach gestalten. Nimm dir einen Löffel und gib damit etwas Granulat in das Pflanzloch. So haben die neuen Pflanzen die Nährstoffe direkt an der passenden Stelle.
Guano aös Flüssigdünger ist dahingegen nicht mehr ätzend. Mit ihm kannst du Balkon- oder Kübelpflanzen behandeln. Mische das Konzentrat mit der angegebenen Menge Wasser und gieße anschließend deine Pflanzen wie gewohnt.
Düngestäbchen sind besonders leicht in der Handhabung und haben eine langfristige Wirkung. Da sie nicht stauben und nicht stark riechen, sind sie ideal für geschlossene Räume. Stecke die Stäbchen zwischen Pflanzstängel und Kübelrand in die Erde. Der Wirkstoff wird nach und nach abgegeben, sodass du teilweise erst nach 3 Monaten neue Düngestäbchen verteilen musst.
Halte dich bei der Dosierung und dem Wiederholungszeitraum an die Produktanleitung. Jeder Dünger besteht aus einer anderen Nährstoffzusammenstellung, daher kann die Anwendung variieren.
Der Fledermaus einen Besuch abstatten
Guano Tee:
1. Gib 1-2 EL in 5 Liter Wasser
2. Lasse die Brühe über Nacht stehen
3. Am nächsten Tag hast du einen Tee, mit dem du die Erde der Pflanzen gießen kannst
Guano Sud:
1. Erstelle einen Guano –Tee
2. Lasse den Tee für weitere 24 Stunden stehen, bis er Blasen wirft.
3. Dann kannst du deine Pflanzen mit dem Flüssigdünger gießen.
Der Sud wirkt sich positiv auf Nützlinge im Boden aus, die wiederum einen guten Einfluss auf die Bodenbakterien haben.