Fungizide
Pflanzenschutz gegen Pilzkrankheiten
Mehltau auf den Gurken, schwarze Flecken auf den Rosen, orangefarbene Pusteln an der Unterseite der Blätter: Pilzkrankheiten gehören zu den häufigsten Problemen im Garten. Fungizide sind Pflanzenschutzmittel, die gegen solche Schadpilze eingesetzt werden. Damit sie wirken, kommt es weniger auf das stärkste Mittel an als auf das passende, und darauf, es zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.
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Verfügbarkeit
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Anwendungsart
Anwendungsbereich
Hilft gegen
Nützlich für
Preis



0.1 l (74,90 € / 1 l)


0.04 kg (332,25 € / 1 kg)

0.023 l (475,65 € / 1 l)

0.75 l (12,99 € / 1 l)


0.06 kg (87,33 € / 1 kg)

0.5 l (21,88 € / 1 l)




0.0155 l (531,61 € / 1 l)


0.016 l (496,25 € / 1 l)


1 l
Vorbeugen kommt vor dem Spritzen
Der richtige Standort, die Einhaltung von Abständen, ein gut durchlüfteter Boden und eine optimale Wasserführung bilden die Voraussetzungen für ein gesundes Pflanzenwachstum ohne Schadpilze.
Im Alltag heißt das vor allem: Blätter möglichst trocken halten. Pilzsporen keimen auf feuchten Blattflächen, deshalb gießt du besser morgens und direkt an der Wurzel statt abends über das Laub. Pflanzen mit genügend Abstand trocknen nach Regen schneller ab, weil die Luft zwischen ihnen zirkulieren kann.
Ebenso wichtig ist die Hygiene. Befallene Blätter und Triebe gehören in den Restmüll und nicht auf den Kompost, weil viele Erreger dort überdauern. Bei Rosen lohnt es sich, im Herbst das abgefallene Laub zu entfernen, da sich manche Pilze genau darin über den Winter retten.
Trotz Schaffung dieser Bedingungen und optimaler Pflege lassen sich Pflanzenkrankheiten nicht generell vermeiden. Dann kommen Fungizide ins Spiel.
Die häufigsten Pilzkrankheiten erkennen
Mehltau, Sternrußtau, Rost, Blattflecken und die Kräuselkrankheit gehören zu den bekanntesten Pilzkrankheiten von Pflanzen. Wer sie unterscheiden kann, wählt das richtige Mittel.
Echter Mehltau zeigt sich als weißer, mehliger Belag auf der Blattoberseite, der sich abwischen lässt. Er tritt oft bei warmem, trockenem Wetter auf.
Falscher Mehltau bildet dagegen einen grauen bis violetten Belag auf der Blattunterseite, während die Oberseite gelbliche Flecken zeigt. Er mag es feucht.
Sternrußtau ist typisch für Rosen und hinterlässt schwarze, strahlenförmig auslaufende Flecken. Befallene Blätter vergilben und fallen ab.
Rost erkennst du an orangefarbenen bis braunen Pusteln, meist auf der Blattunterseite.
Die Kräuselkrankheit betrifft vor allem Pfirsiche und Nektarinen. Die jungen Blätter wellen sich blasig und färben sich rötlich. Sie lässt sich nur vorbeugend um den Austrieb herum behandeln, sind die Blätter erst gekräuselt, ist es für dieses Jahr zu spät.
Warum das richtige Mittel zur Krankheit passen muss
Wichtig zu wissen: Nicht jeder Pilzerreger befällt dieselbe Pflanzenart, und nicht jedes Fungizid ist gegen jeden Erreger zugelassen. Echter und Falscher Mehltau klingen ähnlich, sind aber verschiedene Erreger.
Unser Sortiment umfasst deshalb neben universal einsetzbaren Mitteln auch individuell auf die Pflanzenart abgestimmte Produkte. Universelle Pilz-frei-Produkte wie Compo Ortiva Spezial Pilz-frei oder das anwendungsfertige Compo Bio Mehltau-Frei Universal sind für mehrere Kulturen vorgesehen. Gegen Mehltau gibt es zudem Netzschwefel von Substral Naturen.
Für Rosen führen wir spezielle Präparate, etwa das Celaflor Combi-Rosen Spritzmittel, dazu Mittel von Neudorff, Substral und Protect Garden.
Gegen welche Krankheit und an welchen Pflanzen ein Mittel eingesetzt werden darf, steht auf dem Etikett. Diese Angabe ist verbindlich.
Anwendungsfertig oder Konzentrat
Fungizid-Sprays sind gebrauchsfertig und sofort anwendbar. Sie eignen sich für einzelne Pflanzen und kleinere Flächen, etwa einen Rosenstock oder Kübelpflanzen auf dem Balkon.
Andere Mittel werden in hochkonzentrierter, flüssiger Form angeboten und müssen vor dem Gebrauch verdünnt werden. Befallene Pflanzenteile werden anschließend mit einer Gartenspritze besprüht. Für größere Bestände ist das die wirtschaftlichere Wahl, weil eine kleine Flasche für viele Liter Spritzbrühe reicht.
Passende Drucksprühgeräte findest du unter Gartenzubehör. Reinige die Spritze nach jedem Einsatz gründlich, damit keine Reste in die nächste Anwendung gelangen.
Das Etikett ist die Gebrauchsanweisung
Bei Pflanzenschutzmitteln ist das Etikett keine Empfehlung, sondern verbindlich. Dort steht, für welche Pflanzen und gegen welche Erreger das Mittel zugelassen ist, in welcher Menge es angewendet wird und wie oft.
Bei Obst, Gemüse und Kräutern ist außerdem die Wartezeit wichtig, also die Zahl der Tage zwischen der letzten Anwendung und der Ernte. Ebenfalls auf dem Etikett findest du Hinweise zum Schutz von Bienen und Gewässern, die beim Ausbringen einzuhalten sind.
Spritze bei trockenem, windstillem Wetter und nicht in die pralle Mittagssonne. So bleibt das Mittel dort, wo es hin soll.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Schnittwunden verschließen
Nicht jede Maßnahme gegen Pilze ist ein Spritzmittel. Größere Schnittstellen an Bäumen und Sträuchern sind offene Eintrittspforten für Erreger.
Wundverschlussmittel wie Compo Lac Balsam oder Neudorff Lauril Baumwachs decken solche Stellen nach dem Schnitt ab. Trage sie direkt nach dem Schneiden auf, solange die Wunde frisch ist.
Weitere Pflanzenschutzmittel
Nicht jedes Schadbild geht auf Pilze zurück. Saugende und fressende Insekten bekämpfst du mit den Mitteln unter Pflanzenschutz gegen Schädlinge, Schnecken mit denen unter Pflanzenschutz gegen Schnecken.
Für den Buchsbaum gibt es eine eigene Kategorie gegen Buchsbaumzünsler und Raupen.
Fungizide bei Greentuning
Du hast Pilzbefall im Garten oder auf dem Balkon und suchst das passende Mittel? Bei uns findest du universelle Pilz-frei-Produkte, Spezialmittel für Rosen, Netzschwefel gegen Mehltau, anwendungsfertige Sprays und Konzentrate sowie Wundverschlussmittel für Bäume und Sträucher. Das gesamte Sortiment zeigt der Bereich Pflanzenschutzmittel. Bei Fragen zur Auswahl helfen wir dir gern weiter.