Hundeschreck
Markieren an Zaun, Hauswand und Hecke verhindern
Der gelbe Fleck im Rasen neben dem Gehweg, die Ecke am Zaunpfosten, die immer riecht, die Hausecke am Eingang: Bei Hunden ist das Problem meist nicht der ganze Garten, sondern eine Handvoll Stellen, die immer wieder angesteuert werden. Der Grund ist das Markierverhalten, und genau daran setzt die Abwehr an. Wie es ein Hersteller formuliert: Hunde können nicht lesen, die Botschaft muss über den Geruch ankommen.
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0.5 l (15,88 € / 1 l)
Warum immer dieselbe Stelle
Hunde markieren senkrechte Flächen, und sie tun das an Stellen, die bereits markiert sind. Ein Zaunpfosten, an dem ein Hund sein Geschäft verrichtet hat, wird vom nächsten Hund erkannt und ebenfalls markiert. So entsteht eine Stelle, an der praktisch jeder vorbeikommende Hund stehen bleibt.
Für dich heisst das zweierlei. Erstens hilft es wenig, die Fläche zu behandeln, du musst die markierten Punkte erwischen. Zweitens genügt es nicht, einen Geruch darüberzulegen, denn die vorhandene Duftmarke bleibt darunter bestehen. Deshalb steht in der Anwendung ausdrücklich, verschmutzte Stellen zuerst mit warmem Wasser und Seife zu reinigen.
Vergrämungsmittel arbeiten dann an beiden Punkten: Bestehende Reviermarkierungen werden effektiv neutralisiert, und die Stelle wird für neue Besuche unattraktiv.
Typische Stellen im Blick
Bevor du sprühst, geh die Grundstücksgrenze einmal ab und schau, wo die Markierungen tatsächlich sitzen. In der Regel sind es wenige, immer gleiche Punkte.
Häufig betroffen sind Zaunpfosten und Zaunsockel zur Strasse hin, Hausecken und Mauervorsprünge am Gehweg, Mülltonnenplätze, freistehende Pflanzkübel und Poller, Hecken und Sträucher an der Grundstücksgrenze sowie Laternen- und Schilderpfosten direkt am Grundstück. Fahrzeugreifen gehören ebenfalls dazu, wenn das Auto an der Strasse steht.
Die Anwendungsvorgabe passt genau zu dieser linearen Behandlung: 15 ml, also etwa 10 Sprühstösse, pro Meter aus 30 cm Entfernung auf einen etwa 20 cm breiten Streifen. Du behandelst also einen Streifen entlang der Kante, nicht die ganze Fläche.
Urinschäden an Rasen und Pflanzen
Neben dem Geruch ist der sichtbare Schaden das zweite Ärgernis. Hundeurin hinterlässt im Rasen gelbe Flecken, an Hecken und Sträuchern kann er zu braunen Stellen führen, und an Mauerwerk und Verputz hinterlässt er über die Zeit Ränder.
Das macht die Vorbeugung wirtschaftlich sinnvoll: Eine behandelte Zaunlinie ist deutlich günstiger als eine Hecke, die nachgepflanzt werden muss. Gerade bei frisch gesetzten Pflanzen an der Grundstücksgrenze lohnt es sich, von Anfang an zu behandeln, statt zu warten, bis der erste Schaden sichtbar ist.
Zwei Sprays für die Behandlung
Bei uns findest du zwei anwendungsfertige Sprays, die über Geruchsstoffe arbeiten und laut Hersteller das Tier schonen.
Der Compo Hunde- und Katzenschreck ist eine Kombination aus Geruchsstoffen, anwendungsfertig und nur gut zu schütteln. Die Wirkung tritt unmittelbar nach der Anwendung ein und hält bis zu 6 Wochen an. Bestehende Reviermarkierungen werden dabei neutralisiert.
Der Substral Celaflor Hunde und Katzen Stopp arbeitet nach demselben Prinzip und bringt die genaue Mengen- und Rhythmusvorgabe mit, die wir dir gleich zeigen.
Beide Mittel wirken gegen Hunde und Katzen. Wenn also zusätzlich Katzen im Beet unterwegs sind, deckst du beides mit einem Produkt ab.
Der Rhythmus macht den Unterschied
Ein einmaliges Sprühen bringt bei einer eingelaufenen Markierstelle fast nichts. Die Vorgabe ist deshalb klar: In der ersten Woche täglich anwenden, danach drei Wochen lang einmal wöchentlich.
Der Grund liegt im Verhalten. Ein Hund, der eine Stelle seit Monaten ansteuert, gibt sie nicht nach einem Durchgang auf. Die tägliche Anwendung in der ersten Woche unterbricht die Gewohnheit, die wöchentliche danach hält sie unterbrochen, bis sich ein neuer Weg etabliert hat.
Rechne im Aussenbereich zusätzlich mit Nachbehandlung: Nach starkem Regen oder grosser Hitze sollte die Anwendung wiederholt werden. Lies vor der ersten Anwendung die Gebrauchsanweisung auf dem Produkt, denn nur die Hinweise auf dem gelieferten Produkt sind verbindlich.
Der Unterschied zur Katze: der Halter ist dabei
Beim Hund gibt es einen Weg, den es bei freilaufenden Katzen nicht gibt. Hunde sind in aller Regel in Begleitung ihres Halters unterwegs, und der ist ansprechbar.
Das Gespräch ist deshalb oft der schnellere Weg als jedes Spray, gerade wenn es sich um Nachbarn oder immer dieselben Passanten handelt. Viele Halter lassen den Hund aus Gewohnheit an einer Stelle stehen und wechseln bereitwillig die Seite, wenn sie darauf angesprochen werden.
Rechtlich gilt zudem: Ein Hund ist ein Haustier und steht unter dem Schutz des Tierschutzgesetzes. Vergrämen mit Geruchsstoffen ist zulässig, Massnahmen, die ein Tier verletzen oder ihm Leiden zufügen, sind es nicht. Von scharfkantigen Abwehrmitteln oder Ähnlichem ist deshalb abzuraten. Für die Beseitigung von Hundekot ist ohnehin der Halter zuständig, in vielen Gemeinden geregelt durch kommunale Satzung.
Damit die Stelle nicht zurückkommt
Eine Stelle, die ohnehin schwerer zugänglich ist, wird seltener markiert. Ein dichter Bewuchs oder eine niedrige Abgrenzung an der Grundstückskante hält Hunde auf Abstand zum Zaunsockel.
Reinige markierte Stellen zügig, statt zu warten. Je länger die Duftmarke bleibt, desto fester etabliert sich der Punkt. Und behandle nach einer Grundreinigung lieber einmal mehr als zu wenig, weil eine wieder aufgenommene Gewohnheit schwerer zu unterbrechen ist als eine gerade unterbrochene.
Hunde fernhalten mit Green Tuning
Du willst deinen Zaun, die Hausecke und die Hecke in Ruhe lassen? Bei uns findest du anwendungsfertige Sprays gegen Hunde und Katzen mit einer Wirkdauer von bis zu 6 Wochen. Weitere Produkte gegen ungebetene Gäste zeigt unsere Tierabwehr, das gesamte Sortiment findest du in der Schädlingsbekämpfung und im Bereich Garten. Bei Fragen zur Anwendung beraten wir dich gern. Sprich uns einfach an, wir helfen dir weiter.