Schneckenkorn
Beete gegen Nacktschnecken schützen
Eine einzige feuchte Nacht genügt, und vom frisch gepflanzten Salat bleiben nur die Mittelrippen. Nacktschnecken fressen schnell und in großer Zahl, besonders an jungen Pflanzen. Schneckenkorn ist ein Pflanzenschutzmittel in Form eines Köders, der zwischen die Pflanzen gestreut wird. Damit es wirkt, kommt es vor allem auf drei Dinge an: die richtige Menge, die richtige Verteilung und den richtigen Zeitpunkt.
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Verfügbarkeit
Hersteller
Anwendungsart
Anwendungsbereich
Hilft gegen
Preis

0.5 kg (11,78 € / 1 kg)





0.55 kg (11,44 € / 1 kg)

0.5 kg (10,78 € / 1 kg)

1.5 kg (7,29 € / 1 kg)

1.2 kg (7,08 € / 1 kg)
Was Schneckenkorn ist
Schneckenkorn ist ein sogenannter Fertigköder. Die Körner oder Linsen enthalten einen Wirkstoff gegen Schnecken und zusätzlich Lockstoffe, die die Tiere anziehen. Die Schnecken fressen den Köder, hören auf zu fressen und ziehen sich zurück.
Weil es sich um ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel handelt, ist genau festgelegt, für welche Pflanzen es eingesetzt werden darf, in welcher Menge und wie oft. Die Mittel in unserem Sortiment sind unter anderem für Gemüse, Salat, Kohl, Erdbeeren, Kräuter und Zierpflanzen zugelassen, je nach Produkt auch für Obst und Kartoffeln.
Eisen-III-Phosphat oder Metaldehyd
Im Sortiment gibt es zwei Wirkstoffe, und ein Blick auf die Packung zeigt, welcher enthalten ist.
Der überwiegende Teil der Mittel arbeitet mit Eisen-III-Phosphat, allerdings in unterschiedlicher Konzentration. Das Neudorff Ferramol Schneckenkorn enthält 9,9 g pro Kilogramm, das Substral Naturen Limex Schneckenkorn Bio 10 g, das Compo Schneckenkorn 12,5 g und das Substral Limex Schneckenkorn Ultra 30 g.
Die Etisso Schneckenlinsen enthalten dagegen 30 g pro Kilogramm Metaldehyd und haben eine linsenförmige Köderform.
Die Konzentration erklärt, warum sich die Aufwandmengen deutlich unterscheiden. Ein höher konzentriertes Mittel wird sparsamer gestreut und reicht für eine größere Fläche. Welche Anwendungsbestimmungen für den jeweiligen Wirkstoff gelten, steht auf dem Etikett.
Gleichmäßig streuen, nicht häufeln
Der häufigste Fehler bei der Anwendung ist die Verteilung. Viele streuen Schneckenkorn in Häufchen oder als Ring um die einzelne Pflanze, weil das schützend wirkt.
Richtig ist das Gegenteil: Das Granulat wird gleichmäßig zwischen den Pflanzen verteilt, nicht als Häufchen, nicht ringförmig und nicht auf die Pflanzen selbst. So begegnen die Schnecken dem Köder auf dem Weg zur Pflanze, und die Lockwirkung verteilt sich über das ganze Beet.
Wenn alle Körner gefressen sind, wird die Anwendung wiederholt. Bei sehr starkem Befall empfehlen die Hersteller, die Anwendung bereits am nächsten Tag zu wiederholen. Wie oft das Mittel pro Jahr und Kultur insgesamt eingesetzt werden darf, steht auf der Packung, beim Compo Schneckenkorn sind es beispielsweise maximal vier Anwendungen.
Wie viel Schneckenkorn du brauchst
Die Packungsgröße allein sagt wenig darüber aus, wie weit ein Mittel reicht. Entscheidend ist die Aufwandmenge pro Quadratmeter.
Beim Neudorff Ferramol Schneckenkorn reichen 5 g für einen Quadratmeter. Beim Substral Naturen Schneckenkorn Limex Fe sind es 3 g oder etwa 140 Körner pro Quadratmeter. Bei den Etisso Schneckenlinsen genügen ungefähr 42 Linsen für einen Quadratmeter.
Dadurch ergeben sich sehr unterschiedliche Reichweiten bei gleicher Packungsgröße. Eine 500-g-Packung des Substral Naturen Limex Schneckenkorn Bio reicht für bis zu 167 m², eine 500-g-Packung des höher konzentrierten Substral Limex Schneckenkorn Ultra für bis zu 500 m².
Für kleine Beete und den Balkon genügen kleine Packungen wie das Neudorff Ferramol Schneckenkorn mit 200 g oder das Compo Schneckenkorn mit 0,55 kg. Für große Gemüsegärten lohnen sich die größeren Gebinde mit 1,1 kg oder 1,5 kg.
Abends und nach Regen
Schnecken sind vor allem bei Feuchtigkeit und in der Dämmerung unterwegs. Genau dann sollte der Köder bereitliegen.
Am wirksamsten ist das Streuen nach Regen oder am späten Nachmittag, wenn die Schnecken aktiv werden. Die meisten Mittel im Sortiment sind regenfest, das Compo Schneckenkorn zusätzlich schimmelfest, sodass der Köder bei feuchter Witterung nicht sofort zerfällt.
Im Jahresverlauf lohnt es sich, früh anzufangen. Wer im Frühjahr gegen die ersten Schnecken vorgeht, verhindert, dass sie sich vermehren und im Sommer in großer Zahl auftreten.
Was auf der Packung verbindlich ist
Bei Pflanzenschutzmitteln sind die Angaben auf dem Etikett keine Empfehlung, sondern verbindlich. Dort steht, für welche Pflanzen das Mittel zugelassen ist, wie viel du ausbringen darfst, wie oft du es anwenden darfst und ob es für nichtberufliche Anwender im Haus- und Kleingarten zugelassen ist.
Ebenfalls auf dem Etikett findest du Angaben zur Wartezeit bei Obst und Gemüse sowie die Einstufung zum Bienenschutz.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Richtig lagern und entsorgen
Schneckenkorn gehört an einen kühlen, trockenen Ort und muss für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahrt werden. Feuchtigkeit lässt die Körner aufquellen und verklumpen.
Das Mittel, seine Reste und leere Packungen dürfen nicht in Gewässer gelangen. Restentleerte Verpackungen kommen in die Wertstoffsammlung, Packungen mit Produktresten gehören zu den Sammelstellen für Haushaltschemikalien.
Andere Schädlinge, andere Mittel
Nicht jeder Fraßschaden stammt von Schnecken. Fehlen die typischen Schleimspuren und sitzen kleine Tiere an Trieben und Blattunterseiten, sind eher Insekten am Werk. Dagegen helfen Insektizide. Flecken und Beläge auf den Blättern deuten auf Pilze hin, dafür gibt es Fungizide.
Schneckenkorn bei Greentuning
Du willst deine Beete vor Nacktschnecken schützen? Bei uns findest du Schneckenkorn von Compo, Neudorff und Substral mit Eisen-III-Phosphat in verschiedenen Konzentrationen und Packungsgrößen von 200 g bis 1,5 kg sowie die Etisso Schneckenlinsen mit Metaldehyd. Das gesamte Sortiment zeigt der Bereich Pflanzenschutzmittel. Bei Fragen zur Auswahl helfen wir dir gern weiter.