Katzenschreck
Katzen aus Beet und Sandkasten fernhalten
Das frisch bepflanzte Beet als Toilette, Kot im Sandkasten, angeknabberte Jungpflanzen: Wenn die Nachbarskatze Ihren Garten zum Revier erklärt hat, hilft kein gutes Zureden. Wie es ein Hersteller treffend formuliert: Hunde können nicht lesen, und Katzen tun sowieso das, was sie möchten. Die Botschaft muss deshalb in der Tiersprache ankommen, nämlich über den Geruch.
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Anwendungsart
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Hilft gegen
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0.5 l (15,88 € / 1 l)
Warum Katzen immer denselben Platz wählen
Katzen sind Gewohnheitstiere und arbeiten mit Duftmarken. Ein Platz, der einmal markiert wurde, wird wieder aufgesucht, und andere Katzen orientieren sich an denselben Marken.
Daraus folgt der entscheidende Punkt für die Anwendung: Es genügt nicht, einen Geruch darüberzulegen. Die bestehenden Markierungen müssen weg. Genau deshalb steht in den Anwendungshinweisen, verschmutzte Stellen zuerst mit warmem Wasser und Seife zu reinigen. Wer das überspringt, kämpft gegen die eigene Duftspur der Katze an.
Vergrämungsmittel setzen dann an zwei Stellen an: Sie überdecken vorhandene Reviermarkierungen und neutralisieren sie effektiv, und sie machen die Fläche für neue Besuche unattraktiv.
Was rechtlich gilt
Hier ist die Lage anders als bei wildlebenden Tieren, und das solltest du wissen, bevor du zu Hausmitteln greifst. Eine fremde Katze ist ein Haustier und damit fremdes Eigentum, zusätzlich steht sie unter dem Schutz des Tierschutzgesetzes.
Vergrämen mit Geruchsstoffen ist zulässig, denn dabei wird das Tier nur abgehalten. Nicht zulässig sind Maßnahmen, die eine Katze verletzen oder ihr Leiden zufügen, und das Fangen einer fremden Katze ist ebenfalls tabu. Von scharfkantigen Abwehrmatten, Fallen oder gar Ködern ist deshalb dringend abzuraten, unabhängig davon, was in Foren empfohlen wird.
Praktisch heißt das: Der Weg über den Geruch ist nicht nur der wirksamste, sondern auch der einzige rechtlich unproblematische. Suche bei anhaltendem Streit mit Nachbarn zusätzlich das Gespräch, denn Katzenhalter wissen oft nicht, wo ihr Tier unterwegs ist.
Die Mittel im Sortiment
Bei uns findest du zwei anwendungsfertige Sprays, die über Geruchsstoffe arbeiten und laut Hersteller das Tier schonen.
Der Compo Hunde- und Katzenschreck ist eine Kombination aus Geruchsstoffen und anwendungsfertig, du musst ihn nur gut schütteln. Die Wirkung tritt unmittelbar nach der Anwendung ein und hält über einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen an. Bestehende Reviermarkierungen werden dabei effektiv neutralisiert.
Der Substral Celaflor Hunde und Katzen Stopp arbeitet nach demselben Prinzip und bringt eine sehr genaue Anwendungsvorgabe mit, die wir dir gleich im Detail zeigen.
Praktisch an beiden: Sie wirken gegen Hunde und Katzen gleichzeitig. Wer also nicht nur Katzenbesuch hat, deckt beides mit einem Produkt ab.
Der Anwendungsrhythmus entscheidet
Das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern. Ein einmaliges Sprühen bringt fast nichts, weil sich eine eingelaufene Gewohnheit nicht in einem Durchgang löschen lässt.
Die Vorgabe ist eindeutig: In der ersten Woche täglich anwenden, danach drei Wochen lang einmal wöchentlich. Die tägliche Anwendung in der Anfangsphase unterbricht die Gewohnheit, die wöchentliche danach hält sie unterbrochen.
Zur Menge: Zur Abwehr von Hunden und Katzen werden 15 ml, also etwa 10 Sprühstöße, pro Meter aus 30 cm Entfernung auf einen etwa 20 cm breiten Streifen gesprüht. Bei Flächen sind es circa 50 ml/m², was etwa 33 Sprühstößen entspricht. Und ein Punkt, der im Garten oft vergessen wird: Nach starkem Regen oder großer Hitze wird die Anwendung wiederholt.
Lies vor der ersten Anwendung die Gebrauchsanweisung auf dem Produkt, denn nur die Hinweise auf dem gelieferten Produkt sind verbindlich.
Wo du behandeln solltest
Behandle nicht nur die verschmutzte Stelle, sondern auch den Weg dorthin. Katzen nutzen feste Routen, und wer nur das Beet behandelt, verlagert das Problem zwei Meter weiter.
Typische Bereiche sind Beete und frische Aussaat, Sandkästen und Spielflächen, Terrassen und Hauseingänge, Mülltonnenplätze sowie Zaunübergänge und Mauerkronen, über die die Katze auf das Grundstück kommt. Der Streifen an der Grundstücksgrenze ist dabei oft wirksamer als die Fläche selbst, weil er den Zugang unattraktiv macht.
Was zusätzlich hilft
Vergrämung wirkt besser, wenn die Fläche ohnehin weniger einladend ist. Katzen bevorzugen locker aufgegrabene, weiche Erde, weil sie sich dort eingraben können.
Frisch bepflanzte Beete lassen sich mit Reisig, Steinen oder einer dichten Bodendecke weniger attraktiv machen. Ein Sandkasten sollte grundsätzlich abgedeckt werden, wenn er nicht genutzt wird, denn das ist der einzige zuverlässige Schutz dort. Und offene Futterquellen wie Vogelfutter oder Reste auf der Terrasse ziehen Katzen zusätzlich an.
Wenn es andere Tiere sind
Nicht jeder Schaden im Garten kommt von der Katze. Kot und aufgescharrte Beete passen zur Katze, aufgeworfene Erdhaufen deuten dagegen auf einen anderen Verursacher.
Wenn kegelförmige Erdhügel im Rasen stehen, ist der Maulwurf im Spiel, und der ist besonders geschützt. Was dann zulässig ist, findest du unter Maulwurf vertreiben. Weitere Produkte gegen ungebetene Gäste zeigt unsere Tierabwehr.
Katzen vertreiben mit Green Tuning
Du willst dein Beet und den Sandkasten wieder für dich haben? Bei uns findest du anwendungsfertige Sprays gegen Hunde und Katzen mit einer Wirkdauer von bis zu 6 Wochen. Das gesamte Sortiment findest du in der Schädlingsbekämpfung und alles rund um die Gartenpflege im Bereich Garten. Bei Fragen zur Anwendung beraten wir dich gern. Sprich uns einfach an, wir helfen dir weiter.