Wühlmaus vertreiben
Was erlaubt ist und was wirklich hilft
Der Salat welkt, obwohl du gegossen hast. Der junge Apfelbaum lässt sich mit der Hand aus der Erde ziehen. Die Tulpenzwiebeln sind einfach weg. Das ist keine Trockenheit, das ist eine Wühlmaus. Anders als der Maulwurf frisst sie Wurzeln, Knollen und Rinde, und genau deshalb entsteht hier echter Schaden. Die gute Nachricht: Du darfst handeln, und du hast mehrere Wege zur Wahl.
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Verfügbarkeit
Zuerst: Wühlmaus oder Maulwurf?
Diese Frage musst du klären, bevor du etwas kaufst, denn die Antwort entscheidet über alles Weitere. Beide legen Gänge an und werfen Erde auf, sind aber völlig unterschiedliche Tiere.
Die Wühlmaus ist ein Nagetier und frisst pflanzlich, also Wurzeln, Knollen, Zwiebeln und Baumrinde. Sie verursacht damit direkten Schaden an deinen Pflanzen. Der Maulwurf frisst Insekten, Larven und Würmer und lässt Pflanzen in Ruhe. Er ist damit nützlich, und er steht unter besonderem Schutz.
Praktisch bedeutet das: Die Wühlmaus darf bekämpft werden, der Maulwurf nicht. Wenn du dir unsicher bist, welches Tier bei dir gräbt, schau in unseren Bereich Maulwurf vertreiben, dort findest du die Abgrenzung ausführlicher. Ein Anhaltspunkt: Wühlmausgänge sind eher queroval und die Erdhaufen flacher und unregelmässiger als die runden Maulwurfshügel.
Vertreiben oder bekämpfen?
Weil die Wühlmaus nicht geschützt ist, hast du beide Möglichkeiten. Welche passt, hängt vom Befallsdruck und von deiner Situation ab.
Das Vertreiben arbeitet mit Geruchsstoffen und ist die schonende Variante. Es kommt ohne Gift aus, ist unkritisch bei Kindern und Haustieren im Garten und eignet sich gut vorbeugend oder bei beginnendem Befall.
Das Bekämpfen mit Fallen oder Ködern ist der Weg bei etabliertem Befall, bei dem schon Pflanzen ausfallen. Hier zählt Wirksamkeit, weil eine Wühlmauspopulation sonst innerhalb einer Saison erheblichen Schaden anrichtet.
Viele fangen mit Vertreibung an und greifen erst durch, wenn das nicht reicht. Das ist ein sinnvoller Weg.
Vertreibungsmittel ohne Gift
Für den schonenden Weg findest du bei uns mehrere Mittel, die über den Geruchssinn arbeiten.
Der Compo Cumarax Wühlmaus-Stopp ist ein effizientes Vertreibungsmittel mit natürlichem Wirkstoff, das für Mäuse und Nager ungenießbar ist und bis zu 6 Wochen hält. Ein Dosierlöffel liegt bei, was das Einbringen in die Gänge erleichtert.
Die Protect Home Stopp-Kugeln setzen auf Eukalyptusöl als natürlichen Wirkstoff und halten ebenfalls bis zu 6 Wochen. Dazu kommen der Protect Home Blocker und das Substral Celaflor Wühlmaus und Maulwurf Ex, das als Vertreibungsmittel ohne Gefährdung für Tiere ausgewiesen ist und sofort sowie langfristig wirkt.
Praktisch an diesen Kombimitteln: Sie decken Wühlmaus und Maulwurf gleichzeitig ab. Beim Maulwurf bleibt es dabei zwingend bei der Vergrämung, weil er geschützt ist.
Die Falle als Mittelweg
Wenn Vertreibung nicht reicht, du aber kein Gift im Garten möchtest, ist die Falle die richtige Wahl. Die Substral Wühlmausfalle Ultra Power wirkt schnell und sicher, kommt ohne Gift aus, ist leicht zu handhaben und ganzjährig anwendbar.
Anwendbar ist sie im Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau und ausdrücklich für nicht-berufliche Anwender geeignet. Für die Praxis heißt das: Du setzt sie in einen aktiven Gang, kontrollierst sie täglich und siehst unmittelbar, ob sie gewirkt hat. Diese Kontrolle ist bei Ködern nicht möglich, was für viele der Grund ist, zur Falle zu greifen.
Köder bei starkem Befall
Bei etabliertem Befall kommen Wühlmausköder ins Spiel. Der Substral Celaflor Arrex Wühlmausköder arbeitet auf Karottenbasis, wodurch er für Wühlmäuse wie Frischkost wirkt und besonders attraktiv ist. Er wirkt schnell und sicher, hat keine Wartezeit, ist ganzjährig einsetzbar und für nicht-berufliche Anwender geeignet.
Hier musst du aber genau hinsehen: Der Wirkstoff ist Zinkphosphid mit 24 g/kg, also 2,4 Gewichtsprozent. Das ist ein echtes Rodentizid und kein Hausmittel. Solche Köder gehören ausschliesslich tief in die Gänge, niemals offen auf die Fläche, und der Gang wird danach wieder verschlossen. So kommen Kinder, Haustiere und Vögel nicht an den Wirkstoff.
Lies vor der Anwendung unbedingt die Gebrauchsanweisung und die Sicherheitshinweise auf dem Produkt, denn nur diese sind verbindlich. Das gilt besonders für Wartezeiten bei Nutzpflanzen und für die Anwendung in Bereichen, in denen Kinder spielen.
So bringst du die Mittel richtig ein
Egal ob Vertreibungsmittel, Falle oder Köder, der entscheidende Schritt ist derselbe: Du musst einen aktiven Gang finden.
Öffne dazu einen Gang vorsichtig mit einer Pflanzkelle und beobachte ihn. Wird er innerhalb eines Tages wieder verschlossen, ist er in Benutzung. Bleibt er offen, ist er verlassen, und alles was du dort einbringst, ist verschwendet. Diese Verwechslung ist der häufigste Grund, warum Mittel scheinbar nicht wirken.
Bringe das Mittel dann tief in den Gang ein und verschliesse die Öffnung wieder locker mit Erde. Behandle mehrere Gänge gleichzeitig, weil ein Tier sonst einfach ausweicht. Und rechne mit Wiederholung, denn wenn die Wirkdauer abläuft, kann Zuwanderung von benachbarten Flächen erfolgen.
Vorbeugen im Garten
Wühlmäuse suchen Deckung und Futter. Wer beides reduziert, macht seinen Garten weniger attraktiv.
Halte Flächen um empfindliche Pflanzen kurz und frei von dichter Bodendecke, denn hohes Gras und Mulchschichten bieten Schutz. Sichere junge Obstbäume beim Pflanzen mit einem Drahtkorb um den Wurzelballen, das ist der einzige wirklich dauerhafte Schutz für Einzelpflanzen. Und lege Beete mit Zwiebeln und Knollen nicht direkt neben Wiesen oder Böschungen an, von wo aus zugewandert wird.
Wühlmäuse vertreiben mit Green Tuning
Du willst deine Pflanzen retten? Bei uns findest du Vertreibungsmittel mit natürlichen Wirkstoffen, Fallen ohne Gift und Köder für starken Befall. Weitere Produkte gegen ungebetene Gäste zeigt unsere Tierabwehr, alles rund um die Gartenpflege findest du im Bereich Garten. Bei Fragen zur Auswahl beraten wir dich gern. Sprich uns einfach an, wir helfen dir weiter.